Fortbildungen

2019: Lernen voneinander - füreinander - gerade erschienen

 

 

Die Termine für die Palliative Fachweiterbildung Pflege in 2019 stehen bereits fest. Sie finden sie hier.

 

„Flöhe“ für „Charly und Lotte“

Gebrauchtes wechselte für den guten Zweck den Besitzer und ins Gespräch kamen die Nachbarn auch noch.(Foto: privat)

Flohmarkt - Nachbarn spenden 300 Euro

Vier Frauen aus Niederwetz haben zum ersten Niederwetzer Nachbarschaftsflohmarkt eingeladen.

Der Erlös des Flohmarkts soll an den Verein „Charly und Lotte“ gespendet werden, der Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche anbietet. Bei Kaffee und selbst gebackenem Kuchen, den die Dorfbewohnerinnen mitgebracht hatten, war der Flohmarkt gut besucht. In einem Hof und einer großen Scheune war ausreichend Platz für viele Marktstände. So manche gebrauchten Spielsachen erfreuten Kinderherzen. Aber auch exotische Kleidung, Musikinstrumente und Bücher wechselten den Besitzer.

300 Euro kamen zusammen. Positiver Nebeneffekt des Flohmarkts: Nachbarn, die sich vorher gar nicht kannten, kamen ins Gespräch. Die Veranstalterinnen planen bereits eine zweite Auflage des Nachbarschaftsflohmarkts.(red)

Wetzlarer Neue Zeitung, 6. September 2018, Seite 20

 

 

5700 Euro bei Golfturnier erspielt

Spendenübergabe auf dem Gelände des Golfclubs Braunfels (v.l.): Bernd Würthner (LC Wetzlar-Solms), Rüdiger Brenk (LC Wetzlar), Werner Scherer (Förderverein Hospiz Haus Emmaus), Axel Warnecke (Präsident LC Wetzlar -Solms), Berthold Wieczorek (Präsident Golfclub Braunfels), Jochen Baumann (LC Wetzlar-Solms). (Foto: privat)

Geld kommt Haus Emmaus zugute

Bei einem Benefizgolfturnier auf der Anlage des Golf-Clubs Schloss Braunfels haben die Lions-Clubs Wetzlar und Wetzlar-Solms rund 5700 Euro erspielt. Das Geld wird gespendet.

Das Benefizgolfturnier fand bereits zum achten Mal statt. Der Erlös kommt in diesem Jahr dem Förderverein Hospiz Haus Emmaus zugute.

Die Organisatoren, Jochen Baumann vom Lions-Club Wetzlar-Solms, sowie Rüdiger Brenk vom Lions-Club Wetzlar freuten sich, dass trotz großer Hitze 55 Golfer an dem Turnier teilnahmen und somit die Spendenaktion unterstützten. Die Organisatoren hatten aufgrund der hohen Temperaturen kalte Handtücher und kalte Getränke für die Spieler bereitgestellt.

Am Schluss der Veranstaltung fand die Siegerehrung statt. Bei dieser gingen die Bruttowertungen an Elke Hinrichs und Bernd Hinrichs vom Golf Club Schloss Braunfels.

Auch nach dem Turnier gehen Spenden ein

Die Organisatoren verkündeten dann das Ergebnis der Spendenaktion. Dank vieler Sponsoren und Spender kamen am Turniertag 5000 Euro für das Hospiz Haus Emmaus zusammen. Einige Spenden gingen noch im Nachgang des Turniers ein. Die Gesamtsumme erhöhte sich dadurch auf 5671 Euro. Der Präsident des Lions-Clubs Wetzlar-Solms, Axel Warnecke, übergab den Scheck an Werner Scherer vom Förderverein des Hospizes. Dieser wies darauf hin, dass die Hospizarbeit auf Spenden angewiesen sei, da nicht alle anfallenden Kosten durch die Krankenkassen abgedeckt würden. Angebote wie Therapiestunden und Musikbegleitung seien deshalb nur durch zusätzliche Spenden möglich. (red)

Wetzlarer Neue Zeitung, 18. August 2018, Seite 20

 

 

Eine Box hilft in der Trauer

Trauerbegleiterin Carmen Storbakken (v. l.), Michelle Schulz, Petra Gießler, Monika Stumpf, Dr. Martin Nörber und Elisabeth Terno mit der „HerzBox“ und deren Inhalt, die in der Trauerbegleitung, aber auch in der Öffentlichkeitsarbeit zum Einsatz kommen sollen.(Foto: Pöllmitz)

Neues Hospiz-Projekt ist Teil von „Charly & Lotte“

Das Hospiz Mittelhessen will mit einem neuen Projekt trauernde Menschen begleiten, unterstützen und Trost spenden. „HerzBox“ heißt die Aktion, die jetzt vorgestellt worden ist.

In der Hospiz- und Palliativakademie hieß Monika Stumpf, Geschäftsführerin und Leiterin des Hospizes Haus Emmaus, zur Präsentation der „HerzBox“ viele Gäste willkommen.

Im Rahmen von „Charly & Lotte“, der Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche, ist eine neue Möglichkeit geschaffen, um mit dem Tod eines geliebten Menschen umzugehen. Die „HerzBox“ ist ein hölzernes Kästchen, das individuell gestaltet werden kann, Platz für Erinnerungsstücke, für persönliche Schätze und andere Gegenstände bietet. Die „HerzBox“ dient gleichermaßen der Trauerbegleitung wie der Öffentlichkeitsarbeit, vor allem in Schulen und Kindergärten.

Es geht um die Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die einen geliebten Menschen verloren haben. Die „HerzBox“ ermöglicht auf unterschiedlichste Art und Weise, wertvolle Erinnerungen an einen verstorbenen Menschen aufzubewahren.

Das Projekt konnte nur durch die Förderung des hessischen Sozialministeriums realisiert werden und ist dadurch für die betroffenen Menschen kostenlos. „Es ist schön, dass es Menschen gibt, die eine Idee bis zur Realisierung begleiten und sie immer neu mit Leben füllen“, sagte Elisabeth Terno von der Koordinations- und Ansprechstelle für Dienste der Sterbebegleitung. Sie hatte das Team in Wetzlar bestärkt, das neue Projekt zu starten. „Sie überlegen ständig, was noch nötig ist und gebraucht wird, wobei es Ihnen um das Ganze geht“, lobte Terno.

Martin Nörber vom Sozialministerium lobte ebenfalls das Engagement des Teams in Wetzlar. Gerade für junge Menschen stehe meist der Tod noch fernab. „Die HerzBox gefällt mir besonders, weil sie nicht nur für Betroffene konzipiert wurde, sondern auch im pädagogischen Bereich eingesetzt werden kann“, sagte Nörber.

Das Team von „Charly & Lotte“ begleitet derzeit 33 Familien und 45 Kinder

Petra Gießler, Koordinatorin bei „Charly und Lotte“, stellte die Arbeit des zehnköpfigen Trauerbegleitungsteams vor, das derzeit 33 Familien und 45 Kinder einzeln oder in der Gruppe begleitet. „Austausch ist wichtig; zu sehen, dass Trauer etwas Normales ist und es andere Kinder und Jugendliche in der gleichen Situation gibt“, erzählte die erfahrene Trauerbegleiterin.

Einmal im Monat finden die Treffen der Kinder und Eltern parallel statt und neben einer Kunsttherapiegruppe werden auch noch zehn Kinder zu Hause begleitet. „Wichtig ist die Öffentlichkeitsarbeit in Schulen und Kitas“, sagte Gießler.

Zu den Höhepunkten gehörte ein Tag mit allen Familien im Outdoor-Center Lahntal, wo der Austauschbedarf deutlich wurde. Dies habe Mut gemacht und Perspektiven eröffnet. „Unsere Angebote sind kostenlos und werden durch Spenden finanziert“, sagte Gießler.

Monika Stumpf erklärte, wie wichtig die „HerzBox“ vor allem für trauernde Kinder sein kann. „Erwachsene können Trost und Hoffnung gedanklich finden – Kinder müssen etwas werkeln, verwahren, verstecken, Geheimnisse haben, Schätze von den Verstorbenen sammeln.“

Michelle Schulz hat sich in ihrem Anerkennungsjahr intensiv mit der „HerzBox“ beschäftigt und stellte die Kistchen und deren Inhalt vor. Ikea hat für die ersten Boxen Acrylfarben zur Gestaltung geschenkt. Eine Schatzkarte dient quasi als Betriebsanleitung, wie Schulz erzählte.

Dann gibt es das Herzbüchlein, in das ein Foto des Verstorbenen eingeklebt und persönliche Daten eingetragen werden können. Außerdem kann man Wunschstäbe basteln, mit denen man gute Wünsche mit auf den Weg geben kann, es gibt einen Bleistift, Postkarten, eine Lichttüte, Taschentücher, Charly und Lotte-Sticker und Süßigkeiten als Seelentröster. „Unser Wunsch ist es, die HerzBox bekannt zu machen, damit sie vielen Menschen ein treuer Begleiter durch die Trauer sein kann“, sagte Monika Stumpf.

Wetzlarer Neue Zeitung, 15. August 2018, Seite 12

 

 

Zweimal Unterstützung für „Charly & Lotte“

Kinder, Jugendliche und ihre Familien haben ein Wochenende im Outdoor-Zentrum Lahntal in Greifenstein verbracht.(Foto: Ikea)

Ikea spendet aufgerundeten Erlös von Aktionen für das Projekt des Hospizes

Ikea hat zweimal das Hospiz Mittelhessen in Wetzlar mit seinem Projekt „Charly & Lotte“ unterstützt.

Charly & Lotte“ hilft schwerpunktmäßig Kindern und Jugendlichen sowie deren Familien in der Trauerbegleitung. 1000 Euro Spende gingen an das Projekt. Die Summe ist der von Ikea kräftig aufgerundete Erlös der Aktion „Majblomman“: Ikea spendete für jede Blume, die in das Einrichtungshaus Wetzlar zurückgebracht wurde, einen Euro für den guten Zweck. 130 Blumen wurden zurückgebracht. In Schweden gibt es die Tradition der „Majblomman“: Jedes Jahr zum Sommeranfang gehen Kinder von Tür zu Tür und verkaufen selbst gebastelte Blumen aus Papier oder Stoff. Der Erlös kommt kranken und hilfsbedürftigen Menschen zugute. Anlässlich des ersten Geburtstags von Ikea in Wetzlar holte das Unternehmen die Tradition nach Deutschland. Fünf Tage lang wurden Blumen in den Innenstädten von Gießen und Wetzlar verteilt. Für jede Blume, die zurück ins Einrichtungshaus gekommen ist und an eine Spendentafel im Eingang geklebt wurde, wurde gespendet.

Der Konzern mit schwedischen Wurzeln unterstützte „Charly & Lotte“ auch mit einer Weihnachtsbaumaktion. Mit dem ebenfalls aufgerundeten Erlös von 2500 Euro wurde Kindern und ihren Familien ein Wochenende im Outdoor-Zentrum Lahntal in Greifenstein ermöglicht.

Unbeschwerter Ausflug war der große Wunsch

Den Teilnehmern sei damit der Wunsch erfüllt worden, einen unbeschwerten Ausflug zu machen. Die Familien übernachteten in Tipis, erlebten Bogenschießen, Spiele und Lagerfeuer am Abend.

Ikea hatte für jeden vor dem vergangenen Weihnachtsfest verkauften Christbaum einen Euro gespendet und die Summe aufgerundet, um die Aktion zu ermöglichen.(red)

Wetzlarer Neue Zeitung, 18. Juli 2018, Seite 11

 

 

„Scharly“ erobert die Frauenhälse

"Scharly“ ist in rosa und blau zu haben, allerdings je nur 250 Stück. Der Erlös aus dem Verkauf wird vollständig gespendet. (Foto: Pöllmitz)

 

Benefiz - Lions-Damen gestalten einen Schal

(von Heike Pöllmitz)

Immer für eine gute Idee zu haben sind die 26 Damen des Fördervereins des Lions-Clubs Wetzlar Charlotte Buff. Mit „Scharly“ haben sie ein Benefiz-Produkt für ihr Projekt „Charly und Lotte“ entworfen.

Unter dem Motto „Blind Date mit Scharly“ präsentierten sie das limitierte Produkt, mit dem sie einmal mehr das von ihnen 2012 ins Leben gerufene Projekt unterstützen wollen, in dessen Fokus die Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche im Hospiz Mittelhessen „Haus Emmaus“ steht. Seither finanziert der Club dieses Projekt zu großen Anteilen durch den Verkauf selbst entworfener Produkte durch seinen Förderverein.

Vize-Präsidentin Stephanie Steen hieß die Gäste in authentischer Kulisse im Lottehof zur Präsentation willkommen. Sie erklärte, alle zwei Jahre würde ein neues Produkt entworfen. Nach T-Shirt, Perlenarmband und Pompidou sei etwas Besonderes entstanden: „Lassen Sie sich von etwas Wunderbarem einwickeln“, forderte Steen auf und gab damit das Startzeichen für eine kleine Modenschau, mit der einige Clubmitglieder den seidigen Begleiter – einen Schal – vorstellten.

„Er sollte elegant sein, farbenfroh, vielseitig und aus gutem Hause. Einzigartig und edel – wie für mich gemacht“, ließen die Lions-Damen in der Einladung Charlotte Buff selbst zu Wort kommen. Stefanie Gold und Isa Balzer von der Planungsgruppe lieferten die nötigen Informationen zu dem Seidenschal. Aus „Schal“ und „Charly“ entstand „Scharly“, dessen Optik die freie Grafikerin Isa Balzer individuell für den Club gestaltete. Der Entwurf wurde in Italien auf die Seide gedruckt und dann in der Krawatten- und Fliegenmanufaktur Ploenes in Krefeld geschnitten und gefaltet.

Auf T-Shirt, Perlenarmband und Pompidou folgt jetzt der Schal für den guten Zweck

In einer einzigartigen Kartonage, auf der das Konterfei Charlotte Buffs abgebildet ist, gibt es die Geschichte und Pflegehinweise für Scharly und Tipps, wie man ihn tragen kann: ob im Haar, um den Hals, als Armband oder an der Handtasche. „Ich hoffe, er ist auch für Sie die Liebe auf den ersten Blick“, warb Stefanie Gold.

„Scharly“ ist in rosa und blau zu haben, allerdings je nur 250 Stück, und kostet 35 Euro, die zu 100 Prozent dem guten Zweck zu Gute kommen, Kindern und Jugendlichen nach dem Verlust eines geliebten Menschen einen Anlaufpunkt zu geben, wo sie eine geschützte, vertrauensvolle Umgebung finden.

Aus der einstigen „Charity Charlotte“ ist „Charly und Lotte“ geworden und es konnte schon viel erreicht werden: Mit dem Verkauf von 500 T-Shirts und einem Reinerlös von 10 000 Euro wurde das Projekt „Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche“ erfolgreich gestartet. Inzwischen konnten Mitarbeiter des Hospizes „Haus Emmaus“ eine fachgerechte Ausbildung erhalten und mit der Kinderseelsorge beginnen.

Nun soll sich „Scharly“ in die Erfolgsgeschichte einreihen. Er ist zum einen bei Renée Arabin im Kosmetik-Institut Rebekar, Lahnstraße 25, und zum anderen bei Petra Staubach-Triller in der Juwelierschmiede, Silhöfer Straße 7, zu bekommen.

Wetzlarer Neue Zeitung, 4. Juli 2018, Seite 12 

 

 

 

 

RALLYE - Vier Wetzlarer starten am Freitag ins Charity-Rennen

Abschiedsfoto am Leitz-Park: Die „Sons of Muspell“ starten am Freitag auf ihre Tour um die Ostsee. (Foto: Dominik Neul/Flying Impressions)

„Grisu“ fährt um die Ostsee

Die „Sons of Muspell“ brechen am Freitag zum „Baltic Sea Circle“ auf.

„Wir sind seit zwei Monaten fertig, aber irgendwas fällt uns immer noch ein“, sagt Christian Teichner. Der KFZ-Meister ist der Mechaniker der „Sons of Muspell“. Das Team aus Teichner, Teamchef Philipp Tzekas, Jonas Kurscheid und Malte Speth fährt ab Freitag mit einem Feuerwehrauto um die Ostsee, das fast doppelt so alt ist, wie sie.

„Grisu“ haben sie das alte Löschfahrzeug aus St. Wendel genannt und in den vergangenen Monaten viel Liebe hineingesteckt: Neue Kurbelwelle, neue Teile im Motor, eine kleine Küche, Schlafgelegenheiten, neue Sitze, frische Farbe.

Und zahllose Sponsoren-Aufkleber. Denn die Tour im Rahmen des „Baltic Sea Circle“ ist für den guten Zweck. Die „Sons of Muspell“ sammeln für „Charly & Lotte“ und die „Himalayan Care Foundation“. Schon jetzt haben sie mehr gesammelt als erwartet. Und Freitag geht die Tour erst los.

Schlafen im Zweimann-Bett

Zuerst geht es nach Hamburg. Von dort dann über die skandinavischen Länder zum Nordkap – zum Sommersonnenwende wollen sie an nördlichsten Punktr Europas sein. Schließlich geht es für sie und ihren Wagen an der Ostseite der Ostsee zurück. „Alle Visa sind da“, sagt Tzekas erleichtert – auch für Russland. Stolze 16 Tage auf engstem Raum: „Wir schlafen im Buddy-Team“, sagt Malte schmunzelnd. Bei der Tour zeigt sich, was Freundschaft wirklich bedeutet ...

Wer „Grisu“ live sehen möchte, hat dazu am heutigen Donnerstag ab 18 Uhr Gelegenheit. Die vier Rallye-Fahrer verabschieden sich ab 18 Uhr an der Einmündung der Helgebachstraße in die Friedenstraße von Familie und Freuden und geben Interessierten gerne einen kurzen Blick in das Fahrzeug. Weitere Infos im Netz auf: www.sonsofmuspell.de.

Wetzlarer Neue Zeitung, 14. Juni 2018, Seite 11



 

 

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