Fortbildungen

Programm für 2018

Auch für die Palliative Fachweiterbildung Pflege gibt es weitere Kurse in 2018:

PC-W 22a von Februar - August 2018
PC-W 23 von Juni - Dezember 2018

Charly & Lotte - Fortbildungsangebote

 

 

1000 Euro für Hospiz

Über eine weitere Spende der enwag kann sich das Hospiz Mittelhessen freuen. Einen Scheck über 1000 Euro überreichte Geschäftsführer Berndt Hartmann an Hospizleiterin Monika Stumpf (l) und ihre Stellvertreterin Stephanie Wagner. Das Geld stammt aus der Vermietung des enwag-Schulungsraums. Traditionell übergibt das Unternehmen diese Einnahmen im Rahmen seines Spendenmanagements an Einrichtungen und Institutionen aus der Region. Hartmann würdigte die Hospizarbeit. Das Hospiz Mittelhessen leiste schwerstkranken und sterbenden Menschen und ihren Familien umfassende Betreuung und Begleitung. Stumpf dankte für das Geld, das für den Schallschutz im Hospiz verwandt werden soll. (red/Foto: Heiland)

Wetzlarer Neue Zeitung, 14. Februar 2018, Seite 11

 

 

Oculus unterstützt Trauerbegleitung

Spendenübergabe der Firma Oculus an das Hospiz für dessen Trauerbegleitung für Kinder (v.l.): Matthias und Rainer Kirchhübel, Monika Stumpf, Stephanie Wagner, Carsten Enders und Rita Kirchhübel. (Foto: privat)

Spenden - 3500 Euro für das Hospiz-Projekt „Charly & Lotte“ übergeben

Monika Stumpf und Stephanie Wagner vom Hospiz Mittelhessen haben eine Spende von 3500 Euro der Oculus Optikgeräte GmbH entgegengenommen.

Die Summe ist der Erlös der Weihnachtstombola, der von der Geschäftsleitung aufgestockt wurde.

Die Spende soll die ehrenamtliche Arbeit im Hospizprojekt „Charly & Lotte“ unterstützen. Dieses Projekt bietet Trauerbegleitung für Kinder, die den Verlust eines nahen Familienmitglieds durch Todesfall erfahren mussten. Viele Kinder kommen mit dieser Situation nur schwer zurecht.

Um den Trauerprozess zu unterstützen und den Kindern bei der Entwicklung neuer Lebensperspektiven zu helfen, ist professionelle Hilfe durch geschultes Fachpersonal notwendig. Das Projekt „Charly & Lotte“ wird ausschließlich über Spenden finanziert. Zurzeit werden 47 Familien in der Region Mittelhessen betreut.

Die Oculus-Mitarbeiter hoffen, mit dieser Spende einen Beitrag für die wichtige Arbeit von „Charly & Lotte“ zu leisten und trauernde Kinder zu unterstützen. (red)

Wetzlarer Neue Zeitung, 6. Februar 2018, Seite 11

 

 

Weihnachtsbäume erfüllen Kinderträume

Bei der Spendenübergabe: Lena Bolte (Ikea-Marketing), Monika Stumpf (Hospizleitung), Stefanie Wagner (stellvertretende Hospizleitung) und Detlef Boje (Ikea-Einrichtungshauschef).(Foto: Ikea)

Ikea Wetzlar übergibt 2500 Euro an das Projekt „Charly & Lotte“ für einen Ausflug der Kinder des Hospiz Mittelhessen

Von der Aktion „Weihnachtsbäume für Kinderträume“ spendet Ikea Wetzlar für jeden verkauften Weihnachtsbaum einen Euro an einen guten Zweck. Davon profitiert jetzt das Projekt „Charly & Lotte“.

Der aufgerundete Erlös in Höhe von 2500 Euro geht an das Hospiz Mittelhessen für das Projekt „Charly & Lotte“, das seit 2014 schwerpunktmäßig Kinder und Jugendliche sowie deren Familien in ihrer Trauer begleitet.

„Mit der Spende soll nun endlich ein großer Wunsch der Kinder und Jugendlichen in Erfüllung gehen“, sagt Monika Stumpf, Leiterin des Hospiz Mittelhessen.

Outdoor-Wochenende mit Tipi-Zelt geplant

„Viele Betroffene wünschen es sich einfach mal, einen unbeschwerten Ausflug inklusive einer Übernachtung zu machen. Finanziell war das bisher nicht möglich“, berichtete Stumpf.

In Planung ist nun ein Outdoor-Wochenende mit Übernachtung im Tipi-Zelt. Für 30 bis 35 Kinder, Jugendliche und deren Familien geht so ein großer, lange gehegter Wunsch in Erfüllung. Bei spielerischen Vertrauensübungen oder beim Spaziergang mit Tieren kann so intensiv, frei vom Alltag und der Trauer, die Beziehung in der Familie aufgebaut und gestärkt werden.

„Wir freuen uns, diesen Ausflug ermöglichen zu können. Um den Start für die Kinder und deren Familien zu verschönern, schenken wir ihnen zusätzlich ein kleines Care-Paket mit allem, was man für einen Tag in der Natur braucht“, so Detlef Boje, Einrichtunghauschef von Ikea Wetzlar. Auch langfristig werde Ikea Wetzlar das Hospiz Mittelhessen unterstützen.

Weitere Infos: Das Projekt „Charly & Lotte“ und Hospizdienste der Region waren im Jahr 2016 Teil unserer jährlichen Spendenaktion „Helft uns Helfen“. Zahlreiche Artikel zum Thema sind auf www.mittelhessen.de unter „Themen“ im Dossier „Helft uns Helfen 2016 – „Charly & Lotte“ zu finden.(red)

Wetzlarer Neue Zeitung, 30. Januar 2018, Seite 11

 

Space Party Crew unterstützt Projekte in Wetzlar und Indien

Die Schauspieler Jean-Mark Birkholz und Radost Bokel bei der Scheckübergabe mit Spender Arno Schmehl, Torsten Weicker, Bianca Schlosser, José Luque und Monika Stumpf. (v.l.)

Spenden über 2.500 Euro übergeben

Der Verein Space Party Crew against Aids in Dutenhofen hat Spenden in der Höhe von 2.500 Euro an zwei Projekte übergeben. Im Rahmen einer Lesung der Schauspieler Radost Bokel und Jean-Mark Birkholz erhielt der Verein „Back to life“ von Stella Detjen insgesamt 2000 Euro. Der Verein unterstützt Hilfsprojekte in Indien und Nepal. Das Geld war beim 40-jährigen Bestehen des Unternehmens Druckereibedarf Schmehl GmbH (Naunheim) sowie bei einer Geburtstagsfeier von dessen Geschäftsführer Arno Schmehl zusammengekommen.

Schmehl hatte seine Gäste zum „Spenden statt schenken“ aufgerufen. Der Firmeninhaber hatte im Oktober an einem Vortrag von Detjen teilgenommen, den die Space Party Crew in der Dutenhofener Kirche veranstaltete. Im Zusammenhang mit diesem Vortrag seien insgesamt 5.500 Euro für „Back to life“ eingegangen, so der Space Party Crew-Vorsitzende Torsten Weicker. Dies sei ein neuer Rekord für ein vom Verein gefördertes Projekt. In den 16 Jahren seines Bestehens habe die Crew bislang 117.500 Euro an Spenden weitergegeben.

Einen Scheck über 500 Euro konnte die Leiterin des Hospizes Haus Emmaus in Wetzlar, Monika Stumpf, entgegennehmen. Das Geld ist für das Projekt „Charly und Lotte“ bestimmt, mit dem das Hospiz Trauerbegleitung für Kinder anbietet.

 

 

Rotarier unterstützen Haus Emmaus

Der Rotary-Club hat das Haus Emmaus mit 6500 Euro unterstützt, an der Scheckübergabe nahmen (v.l.) Gert Espig, Hermann Schmidt, Monika Stumpf, Dieter Hohl und Professor Günther Brobmann teil. (Foto: privat)

Vorstand überreicht Spende über 6500 Euro an die Einrichtung

Der Rotary-Club Wetzlar unterstützt seit vielen Jahren die Arbeit des Hospizes Haus Emmaus in Wetzlar. Auch zum Jahresbeginn gab es eine große Summe für die Hospizarbeit.

So freuten sich die Vorstandsmitglieder des Service-Clubs, erneut eine Spende in Höhe von 6500 Euro an den Vorsitzenden des Förderkreises des Hospiz Mittelhessen, Professor Günther Brobmann, und die Leiterin des Haus Emmaus, Monika Stumpf, überreichen zu dürfen.

Der Präsident des Rotary-Clubs, Dieter Hohl, sagte zu diesem feierlichen Anlass, er sei froh, dass der Service-Club in der Lage sei, das Hospiz immer wieder mit Geldspenden unterstützen zu können. So haben die Rotarier in der Vergangenheit bereits die Außenanlage des Hospizes, die Anschaffung von Pflegebetten, Rollatoren und Rollstühlen mitfinanziert.

Dieses Mal wird der Betrag, so Stumpf, für den Einbau von Akustikdecken verwendet. Im Eingangsbereich konnte dies bereits dank der Spendenzusage realisiert werden. Sie sollen die Lautstärke im Haus reduzieren.

Acht Plätze für Schwerkranke

Mit Hohl waren die Vorstandskollegen Gert Espig und Hermann Schmidt zur Scheckübergabe gekommen. Das Hospiz Haus Emmaus besteht seit 2004 und bietet acht Plätze für Schwerkranke.

Professor Günther Brobmann, der selbst ebenfalls Rotarier ist, dankte im Namen des Hauses Emmaus und des gesamten Teams für die langjährige und nachhaltige Unterstützung des Ro- tary-Clubs Wetzlar, „nicht nur durch Geld, sondern auch durch Sachspenden, die das Haus Emmaus benötigt und sehr gerne annimmt“, wie er sagte. (red)

Wetzlarer Neue Zeitung, 23. Januar 2018, Seite 12

 

 

Spende hilft Hospiz

Die Kirchenband Ophilos hat eine Spende von 1911 Euro für das Wetzlarer Hospiz überreicht. Das Geld ist der Erlös ihres Weihnachts-Pop-Oratoriums, bei dem um Spenden gebeten wurde. „Mit dieser Aktion wollten wir ein Zeichen der Solidarität für die Arbeit von Haus Emmaus setzten“, betonte Leander Worns bei der Übergabe. „Wir können jede Spende gut gebrauchen“, freute sich Monika Stumpf (Hospizleitung) über das Engagement der jungen Leute. Denn die Kosten für die acht Pflegeplätze würden nur zu 95 Prozent von den Kassen übernommen, die Differenz decken Spenden und der Förderverein. Mit der Spende soll das Projekt „Schallschluck-Decken“ in Eingangsbereich und Aufenthaltsräumen fortgeführt werden.(wv/Foto: Volkmar)

Wetzlarer Neue Zeitung, 7. Januar 2018, Seite 14

 

 

1709 Euro gespendet

1709 Euro haben Sabrina Lerbs und ihre Schwester Diana Zilz-Vogel aus Münchholzhausen an „Charly & Lotte“ übergeben. Die Zuwendung ist Ergebnis eines vorweihnachtlichen Beisammenseins von Familien, Freunden, Nachbarn und Gästen auf dem Hof der Familie Lerbs. „Charly & Lotte“ ist eine Gruppe von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern aus den unterschiedlichsten Bereichen der Hospizarbeit, die in der Trägerschaft des Hospizes Mittelhessen Kinder und Jugendliche in ihrer Trauer um Familienmitglieder begleiten. Die Arbeit von „Charly & Lotte“ finanziert sich ausschließlich über Spenden, wie die Trauerbegleiterinnen Petra Gießler – als Koordinatorin von „Charly & Lotte“ – und Carmen Storbakken bekunden, die mit Michelle Bodenbender die Spende entgegen nahmen. (ew/Foto: Ewert)

Wetzlarer Neue Zeitung, 7. Januar 2018, Seite 14

 

 

Leid geht auch Pflegepersonal unter die Haut

Über 100 Teilnehmer diskutieren während des elften Wetzlarer Hospiz-Forums über die Belastung für Pflegende
Von Werner Volkmar

Über 100 Teilnehmer, die meisten selbst in der Begleitung von Menschen auf ihrem letzten Lebensabschnitt erfahren, verfolgten die Referate und diskutierten miteinander.(Foto: Volkmar)

„Halt geben am Lebensende – wie halten wir das durch?“ Diese Frage stand im Mittelpunkt des elften Hospiz-Forums in Wetzlar. 100 Teilnehmer, viele selbst engagiert in der Begleitung von Menschen während ihres letzten Lebensabschnitts, tauschten sich aus.

Der Vorsitzende des Förderkreises Hospiz-Mittelhessen, Professor Günther Brobmann, begrüßte die Teilnehmer des Forums am Samstag im Tasch’s Wirtshaus, unter ihnen auch der Schirmherr der Veranstaltung, Oberbürgermeister Manfred Wagner (SPD), und Landtagsabgeordneter Frank Steinraths (CDU). Wagner dankte allen Pflegekräften, die in der Hospizarbeit tätig sind. Nur deren Engagement sei es zu verdanken, dass etwa im Hospiz in Wetzlar sterbenskranke Menschen ihre letzten Lebenstage gut behütet verbringen können.

Dank ist zwar eine große Motivation – trotzdem kann die Arbeit leicht zur Belastung werden

„Was uns belastet und was uns trägt“, unter diesem Titel berichteten die Pflegefachkräfte Stefanie Dzewas und Karin Klug-Dewald, die seit 13 Jahren im Hospiz „Haus Emmaus“ in der Spilburg tätig sind. „Wir sind eigentlich Mädchen für alles, was im Hospiz anfällt“, beschrieb Stefanie Dzewas. Pflege der Gäste, Begleitung der Sterbenden, Gespräche mit den Angehörigen, die nicht wahrhaben wollen, dass der Lebensweg ihres Familienmitgliedes dem Ende zugeht und er beispielsweise kein Essen mehr will. Dazu kommen Teamgespräche, in denen Patientenakten erörtert werden; in denen aber auch Zeit besteht, eigene Probleme darzulegen.

Karin Klug-Dewald berichtete von Hospizgast Rita, 66 Jahre alt. „Sie wollte bei uns so leben, wie sie es von zu Hause gewöhnt war. Dazu gehörte das Rauchen, täglich ein Gläschen Wein und ihre Lieblingsspeisen. Wir haben ihr, so gut es ging, alle Wünsche erfüllt.“ Doch Ritas Schmerzen hätten täglich zugenommen, Wunden seien aufgebrochen. Eine starke Belastung auch für das Pflegeteam, zumal eine sehr lange Sterbezeit folgte. „Wir erhalten viel Dankbarkeit von den Gästen und deren Angehörigen“, berichtete Klug-Dewald. Das ist für uns, aber auch für die 25 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Haus Emmaus, eine besondere Motivation, die aufbaut.

Dennoch: „Wie viel Tode verträgt eigentlich ein Pflegeteam? Wie wirkt sich der Umgang mit dem täglichen Sterben auf das Beziehungs- und Stressgefühl aus“? Diese Fragen sprach Dr. Swantje Goebel vom Hospiz-Verein Bergstraße an. Die Versorgung und Pflege des Gastes bis zu seinem Sterben sei oft ein langer Prozess. Sie könne für einen Begleiter schnell zur Last werden, die er nicht einfach abschütteln kann. Das Gefühl solle man zeigen dürfen. Dabei spiele die Zugehörigkeit zum Team eine wichtige Rolle: Es müsse die Möglichkeit geben, kürzer zu treten, wenn es einem nicht gut geht. „Das wird ein gutes Team mittragen. „

Humor ist wichtig, auch wenn man es mit Todkranken zu tun hat: (v. l.) Stefanie Dzewas, Karin Klug-Dewald und Swantje Goebel berichteten von der Arbeit im Hospizteam.(Foto: Volkmar)

„Wir brauchen immer viel Schokolade im Haus, denn die stärkt die Nerven. Und auch der Humor kommt trotz allen Leids zu seinem Recht“, sagte Karin Klug-Dewald und nannte eine Begebenheit als Beispiel: „Kommt ein Gast in unsere Küche und fragt, wo kann ich hier meinen Löffel abgeben?“

Psychologin Elisabeth Grotmann aus Braunfels sprach darüber, was jeder selbst tun kann, um die Belastung der Hospizarbeit auszuhalten. Im Dialog mit dem Team könne viel aufgefangen werden. Jeder sollte seine Aufgaben im abgesprochenen Umfang ausüben, aber seine Schwierigkeiten nicht verbergen. Betroffenheit könne ein Auslöser sein, um das Leben stimmiger zu machen: „Der Glaube daran, dass es sich lohnt, den Sinn des Lebens zu erkennen und entsprechend zu handeln, kann motivieren.“

Professor Traugott Roser (Münster) sprach zum Thema „Professionalität und persönliche Betroffenheit“. Was, wenn der Mitarbeiter eines Hospizes selbst zum Trauernden wird, weil zum Beispiel ein Partner gestorben ist? Roser riet zum offenen Gespräch mit der Teamleitung, in dem neben dem Gemütszustand der Betroffenen auch dessen Bedürfnisse angesprochen werden müssen. Oft helfe dabei auch eine Teamsupervision. Dabei muss es auch um die Frage gehen: „Wie viel Tod verträgt ein Trauernder in unserem Team?“

Denn Abschluss bildete eine ausgiebige Aussprache mit Rückfragen an die Referentinnen und den Referenten.

Wetzlarer Neue Zeitung, 6. November 2017, Seite 13

 

 

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